Communiqué zur kämpferischen Demo Festung Europa einreissen

Say it loud, say it clear: Refugees are welcome here! Am Montagabend haben sich etwa 400 Menschen in Winterthur selbstbestimmt und laut die Strassen genommen, um gegen die abscheuliche und unmenschliche Antiasylpolitik der EU zu protestieren und sich mit den flüchtenden Menschen zu solidarisieren.

In den letzten Tagen hat sich die Situation an der griechisch-türkischen Grenzen und auf den griechischen Inseln nochmals dramatisch zugespitzt. Zehntausende Geflüchtete harren zwischen den Grenzen aus und werden von der griechischen als auch von der türkischen Polizei, wie auch von Militär und Frontex mit Tränengas, Blendgranaten und Wasserwerfern angegriffen.

Seit Anfang des Jahres sind 1400 Menschen an den Grenzen der EU gestorben. Doch die EU zeigt kein Interesse, das Problem gemeinsam anzugehen. Der Grund dafür: Niemand hätte dabei etwas zu gewinnen, ausser die ertrinkenden Menschen. Beim Bahnhof sprach ein Redner: «Die Antiasylpolitik der EU ist eine Bankrotterklärung der europäischen Ideen. Unsere Werte sind zusammen mit Tausenden Frauen, Männern und Kindern im Mittelmeer ertrunken.»
Auf Hilfe von der Regierungen warten beide Seiten, Flüchtende und wütende Bewohner*nnen, vergeblich. Denn während die EU die Grenzen für Menschen in Not schliesst, öffnet sie Tür und Tor für faschistisches Gedankengut und deren gewalttätige Hetze.

Die Demonstrant*innen fordern die sofortige Öffnung der Grenzen, die Aufhebung des Dublin-Systems, und dass die Schweiz Flüchtende direkt aus den Krisengebieten aufnimmt. Ihr Widerstand gilt dem Faschismus, den imperialen kriegstreibenden Staaten und dem ausbeutenden kapitalistischen System. Dazu wurden über die ganze Demo hinweg laut und kämpferisch Parolen skandiert. Für ein paar Minuten stand in Winterthur der Verkehr still als der Busverkehr am Bahnhof blockiert wurde und die Route über die Stadthaus- und Technikumsstrasse führte.

Am Schluss wurde noch aufgerufen sich am Samstag an der Demo in Bern zu beteiligen.

Kein Mensch ist illegal- Solidarität kennt keine Grenzen
Samstag-14.3
15:00 Schützenmatte

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